Das Equipment
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Das Rad – Fuji D6 Competition
| Originalausstattung | Wettkampfausstattung | ||
| Rahmen: | Fuji D6 | ||
| Laufräder: | Novatec X-Treme | -> | Zipp Sub 9/1080 oder Hed H3 |
| Bereifung: | Conti Ultra Race | -> | Vittoria Crono |
| Kurbel: | FSA Energy | -> | FSA SRM |
| Aeroaufsatz: | Profile Desing T2 | -> | Oval A710 |
| Sattel: | Fuji | ||
| Schaltung: | Sram Rival | ||
| Bremsen: | Tektro Quartz R725 | ||
| Bremshebel: | Tektro |
Die Geometrie macht`s
Grundsätzlich muss zur gesamten D6-Baureihe gesagt werden, dass die Rahmengeometrie eher auf den Triathlonsport ausgelegt wurde. Ein vergleichsweise langes Oberrohr im Vergleich zum Sitzrohr ermöglicht eine, um das Tretlager sehr weit nach vorn rotierte und damit sehr kraftvolle Position. Im Triathlon fällt die, durch die UCI im Staßenradsport durchgesetzte Regelung, dass die Sattelspitze mindestens 5cm hinter dem Tretlager sein muss weg und man kann deutlich weiter vorne sitzen, was zu einem günstigeren Hüftwinkel führt und somit eine relativ bequeme und zugleich sehr kraftvolle sowie aerodynamisch günstige Sitzposition ermöglicht. Eine Geometrie, die ausschließlich auf Zeitfahren nach dem UCI-Reglement ausgelegt ist, hat ein kürzeres Oberrohr (da man ja weiter hinten sitzen muss) und ist für den Triathloneinsatz somit zu kurz. Man muss mit längeren Vorbauten korrigieren, was zu einer unvorteilhaften Fahrdynamik führt, da umso mehr Gewicht auf bzw. über dem Vorderrad liegt. Dieses Problem haben wir mit unserem D6 mit einer Oberrohrlänge von 58cm zum Glück nicht und wir können so eine extrem schnelle Position realisieren: kraftvoll, aerodynamisch und über 180km fahrbar.
Tip: Beim Aussuchen der Rahmengröße für ein Zeitfahr- bzw. Triathlonrad eher auf die Oberrohr- und Steuerrohrlänge achten, als auf die Sitzrohrlänge, mit der üblicherweise die Rahmengröße angegeben wird.
Kompromisslos Aerodynamisch
Nicht nur über die Geometrie haben sich die Ingenieure von Fuji Gedanken gemacht, auch in Sachen Aerodynamik ließ man die Köpfe rauchen. Alle Züge, selbst der Zug der Vorderbremse, wurden innenverlegt. Die Vorderradbremse liegt hinter der Gabel – nichts bahnbrechendes im Vergleich zur Hinterradbremse, die nicht unter dem Tretlager liegt, sondern integriert im Hinterbau des Rahmens. Die Montage bzw. Wartung der Bremsen ist etwas ungewohnt, aber von Jedem, der sich schon mal mit seinem Fahrrad in der Werkstatt beschäftigt hat, durchführbar.
Im Zweifelsfall sollte man die Montage oder Wartung der Bremsen jedoch seinem Fuji-Fachhändler überlassen. Man sagt im Rennsport zwar „Wer bremst, verliert“, doch ab und an, wie zum Beispiel im öffentlichen Straßenverkehr macht es sich gelegentlich ganz gut, wenn man 60-100kg beschleunigten Masse leicht verzögern kann.
Das massive Kernstück und die breiten Streben des Hinterbaus sorgen aber nicht nur für eine hervorragende Windschnittigkeit, sondern auch für eine hohe Verwringungsfestigkeit. Wenn man also aus einer Kurve heraus auch mal beschleunigen muss, wird die Kraft in Geschwindigkeit umgewandelt und geht nicht durch einen weichen Rahmen verloren. Eine Aero-Sattelstütze und eine eng geschnittene Hinterradaufnahme, was zu einem Minimalabstand zwichen Rahmen und Hinterrad führt, komplementtiert das Konzept eines kompromisslos aerodynamischen Rades – und die Optik stimmt auch!
