Stress im Alltag, eine hohe Trainingsbelastung oder der Sitznachbar in der Straßenbahn sind nicht selten Auslöser für lästige Erkältungskrankheiten. Vor allem bei Leistungssportlern sorgt die hohe Trainingsbelastung für eine Schwächung des Immunsystems.
Wenn es einen erwischt hat, ist es also nicht besonders schlau seinen Körper durch weiteres Training zu belasten und ihm so die Chance zu nehmen, sich ausreichend zu erholen. Wer Angst hat durch den Trainingsausfall an Form einzubüßen, sollte sich folgendes vor Augen führen: Der Formverlust durch eine Woche Ruhe ist wesentlich geringer, als wenn man eine Erkältung verschleppt und über Wochen, manchmal sogar Monate hinweg auf Sparflamme trainieren muss, weil man den Infekt nie richtig auskuriert hat. Im schlimmsten Fall riskiert man eine Angina pectoris, die den Herzmuskel dauerhaft schädigen kann und auch lebensbedrohliche Ausmaße annehmen kann.
Das soll nicht heißen, dass man sich bei jedem kleinsten Anzeichen einer Erkältung gleich ins Bett legen sollte. Wenn man folgende Regeln beachtet ist man meist auf der sicheren Seite.
Absolutes Trainingsverbot gilt bei:
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Fieber |
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Hals- und Ohrenentzündung |
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Kopf- und Gliederschmerzen |
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allgemeiner Mattheit und Müdigkeit |
Ist man unsicher, ob man trainieren sollte oder nicht, sollte man das Training lieber auslassen. „If in doubt, leave it out!“ Besser komplett auskurieren und dann wieder Gas geben.
Falls man sich trotz laufender Nase doch ganz gut fühlt und Lust verspürt zu trainieren, kann man locker im Grundlagenausdauerbereich trainieren. Die Trainingsdauer sollte allerdings reduziert werden. Intensive Einheiten sind bei einem sich anbahnenden bzw. bereits ausgebrochenen Infekt Gift.
Und immer dran denken: eine Erkältung dauert ohne Behandlung 7 Tage und mit Behandlung eine Woche! |